Der ursprünglich aus den USA stammende Begriff “Black Friday” und der dazugehörige Mega-Sale gehört mittlerweile genauso zu unserem Kalender wie Weihnachten. Jedes Jahr bereiten wir uns darauf vor, mit einigen wunderbar drastischen Preissenkungen endlich unsere Einkaufsliste abzuarbeiten und endlich das zu ergattern, was wir uns für das Jahr gewünscht haben. Also los geht’s!
Alle großen Geschäfte nehmen an diesem einzigartigen Event teil, welches auf den 26. November 2021 fällt. Die meisten Leute wissen jedoch nicht, woher der Black Friday eigentlich stammt - und da der Tag nur noch wenige Wochen entfernt ist, machen wir einen kurzen Ausflug in die Geschichte des Black Friday.
Seit 2005 ist der Black Friday nach Thanksgiving der geschäftigste Einkaufstag in den USA. Der heute gebräuchliche Begriff für Shopping-Nervenkitzel hatte jedoch keine glamourösen Ursprünge – er wurde verwendet, um einen Marktcrash von 1869 zu beschreiben, von dem die Wirtschaft Jahre brauchte, sich zu erholen. Erst rund ein Jahrhundert später, in den 1950er/60er Jahren, wurde der Begriff „Black Friday“ tatsächlich zur Beschreibung eines Shopping-Events verwendet – allerdings nur von der Polizei als solches bezeichnet.
1961 wurde aufgezeichnet, dass die Polizei von Philadelphia begann, den Massenverkehr nach Thanksgiving „Black Friday“ zu nennen. Nicht nur der Fußgängerverkehr, auch die Staus und die Überfüllung der Geschäfte machten die Straßen randvoll. Polizisten mussten schließlich 12-Stunden-Schichten arbeiten, und Jahr für Jahr wurde es zur Norm, dass sie nach Thanksgiving keinen freien Tag mehr bekamen. Sie bezeichneten den Tag als „Black Friday“ und der Begriff setzte sich bald bei den Händlern durch, die ihn für Marketingzwecke nutzen wollten.
In den letzten Jahrzehnten wurde der Begriff immer beliebter - bis in die 2000er Jahre, als stationäre Geschäfte von Angeboten über Online-Shops begleitet werden konnten. Und so wurde der Black Friday zum berühmten Shopping-Event, das es heute ist.